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Herzlich willkommen auf der Onlineplattform der Acta Cusana

Die Acta Cusana. Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues bieten alle Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues in chronologischer Ordnung: schriftliche Äußerungen aller Art (Briefe, Verfügungen, Urkunden, Notizen) sowie an Cusanus gerichtete oder über ihn berichtende Äußerungen von Zeitgenossen. Damit wird eine biographische Dokumentation erreicht, die das in den Opera omnia dargebotene wissenschaftliche Werk um Quellen ergänzt, den Autor als herausragenden homo politicus seiner Zeit erweist und wesentliche Aspekte dieser Epoche erschließt. Je nach Bedeutung werden die einzelnen Dokumente im Volltext, in Gestalt umfangreicher Inhaltsangaben oder kurzer Hinweise vorgestellt. Die Ausgabe soll bis zum Jahr 2026 abgeschlossen sein. Weitere Informationen zur Edition finden Sie » hier.

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Neuigkeiten

Jetzt online: Register zu Band II, Lieferungen 1 bis 6

Zur besseren Erschließung der Lieferungen 1 bis 6 des Bandes II, stellen wir Ihnen über die Meiner eLibrary einen Online-Zugriff auf den Registerband zur Verfügung.

Die vorliegende siebte Lieferung schließt Band II der Acta Cusana ab und erschließt ihn zugleich. Sie enthält Nachträge zu den vorangegangenen Faszikeln sowie eine Einführung in die wichtigsten Quellenbestände und -typen, ein Abkürzungs- und Siglenverzeichnis sowie eine Bibliographie der lediglich in Kurztiteln zitierten Quellenwerke und Literatur. Von besonderer Bedeutung sind die folgenden vier Register. Sie erschließen in umfassender Weise die sowohl Personen, Orte und Sachgegenstände von Band II als auch die Zitate und Handschriften.

» Online-Zugriff über die Meiner eLibrary: doi.org/10.28937/978-3-7873-4330-0

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20.09.2022
Jetzt online: Acta Cusana, Band II, Lieferung 5 und 6

Ab sofort sind der Band II, Lieferung 5 (1456 Juni 1 - 1457 Mai 31) und der Band II, Lieferung 6 (1457 Juni 1 - 1458 Mai 30) unter den einzelnen Nummern in der » Quellenbibliothek  abrufbar.

Die vollständigen Bände finden Sie zudem sb sofort auch in er der Meiner eLibrary:

Band II, Lieferung 5 (1456 Juni 1 - 1457 Mai 31): doi.org/10.28937/978-3-7873-4291-4

Band II, Lieferung 6 (1457 Juni 1 - 1458 Mai 30): doi.org/10.28937/978-3-7873-4294-5

21.06.2022
Jetzt erschienen: Acta Cusana Band III, Lieferung 1

Der dritte Band der Acta Cusana setzt mit der Rückkehr des Nikolaus von Kues nach Italien ein. Damit verschiebt sich die Perspektive der Lebensbilder, wie sie die Acta Cusana projizieren: Aus dem residierenden Diözesanbischof wird nun ein Kurienkardinal, der die Amtsgeschäfte seiner Diözese weitgehend aus der Ferne steuert. Neue Themen drängen sich in den Vordergrund, allen voran die Vorbereitungen und der schleppende Beginn des Fürstentages von Mantua 1459, der ein großes europäisches Kreuzzugsunternehmen gegen die Türken organisieren sollte. Während Papst Pius II. trotz aller Bedenken und Widerstände nach Mantua zog, blieb Cusanus zunächst in Rom und vertrat den Papst dort als Legatus urbis, als Stellvertreter in weltlichen Angelegenheiten. Er vermittelte bei Konflikten in Rom und im Kirchenstaat; gleichzeitig entstanden nun wieder wichtige philosophische Werke. Die Reise nach Mantua führte ihn dann im Oktober 1459 noch einmal auf die Bühne der europäischen Politik. Die persönliche Konfrontation mit Herzog Sigismund von Österreich führte dort allerdings zum Eklat, der wenig später, im April 1460, in offener Feindschaft eskalierte. Sie wird bald in Lieferung III, 2 der Acta Cusana dokumentiert sein.

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23.05.2022
Neuerscheinungen aus den Acta Cusana

Johannes Helmrath/Thomas Woelki, Die Acta Cusana – eine Ressource für die Landesgeschichte, in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 156 (2020), S. 597–614.

Thomas Woelki, Cusanus und das Interdikt. Norm und Praxis, in: Das Interdikt in der europäischen Vormoderne, hg. von Tobias Daniels, Christian Jaser und Thomas Woelki (Zeitschrift für Historische Forschung. Beihefte 57), Berlin 2021, 195–230

14.07.2021
Online-Vortrag von Dr. Thomas Woelki

Das Institut für Cusanus-Forschung an der Universiät und der Theologischen Fakultät Trier und die Günter Klotz und Helena Klotz-Makowiecki Stiftung laden ein zum Vortrag von

Dr. Thomas Woelki (Humboldt-Universität zu Berlin) zu dem Thema:

Cusanus 1453

Zeile und Strategien einer Bischofsherrschaft

am Mittwoch, 19. Main 2021, 18:15 Uhr. Der Vortrag wir online als Zoom-Sitzung stattfinden. Melden Sie sich bitte bis zum 05. Mai 2021 bei Frau Alexandra Geissler M.A. (geissler@uni-trier.de) per E-Mail an. » Flyer zum Download.

Dr. Thomas Woelki ist der diesjährige Preisträger des Helena Klotz-Makowiecki-Preises für wissenschafltich Arbeiten zur Cusanus-Forschung.

Cusanus 1453. Ziele und Strategien einer Bischofsherrschaft

Das europäische Epochenjahr 1453 bedeute auch für Nikolaus von Kues einen Neubeginn: Nach dem endgültigen Ende seiner großen Legation ging es für ihn darum, seine Bischofsherrschaft in Brixen fest zu etablieren und nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Worin diese konkret bestanden, ist im Einzelnen schwierig zu konstruieren. Zu berücksichtigen sind ventilierende Reformdiskurse, denen sich Cusanus verpflichtet fühlen musste (besonders: Jean Gerson und Dionysius der Kartäuser), ebenso wie zeittypische Tendenzen zur Bildung geistlicher Landesherrschaften und zur Verteidigung von Macht, Wohlstand und Eigenständigkeit der Bischofskirchen. Durch die Acta Cusana sind nun konkrete Aktionen der bischöflichen Politik und Impulse für das christliche Leben seiner Diözese für die gesamte Brixner Zeit des Nikolaus von Kues zugänglich. In quellenpointilistischer Verdichtung zeigt sich hier, dass Cusanus von Anfang an beidem gerecht werden wollte, dass sich die Extrempositionen Hirte und Herrscher für ihn gerade nicht ausschlossen. Die Momentaufnahme des Kalenderjahres 1453 dient dabei als Brennglas zur Fokussierung des Blicks, wobei sich Handlungen dieses Jahres mitunter erst durch spätere Äußerungen verstehen und einordnen lassen.

15.04.2021

 


 

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