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Herzlich willkommen auf der Onlineplattform der Acta Cusana

Die Acta Cusana. Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues bieten alle Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues in chronologischer Ordnung: schriftliche Äußerungen aller Art (Briefe, Verfügungen, Urkunden, Notizen) sowie an Cusanus gerichtete oder über ihn berichtende Äußerungen von Zeitgenossen. Damit wird eine biographische Dokumentation erreicht, die das in den Opera omnia dargebotene wissenschaftliche Werk um Quellen ergänzt, den Autor als herausragenden homo politicus seiner Zeit erweist und wesentliche Aspekte dieser Epoche erschließt. Je nach Bedeutung werden die einzelnen Dokumente im Volltext, in Gestalt umfangreicher Inhaltsangaben oder kurzer Hinweise vorgestellt. Die Ausgabe soll bis zum Jahr 2026 abgeschlossen sein. Weitere Informationen zur Edition finden Sie » hier.

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Neuigkeiten

Nachrichten aus dem Spätmittelalter

Nach Jahresfrist erschien soeben ein weiterer Faszikel der »Acta Cusana«, in dem dokumentarisch die Zeit vom 1. Juni 1456 bis zum 31. Mai 1457 nachgezeichnet wird: Vom Konflikt mit der widerspenstigen Äbtissin der Abtei Sonnenburg über Streitigkeiten mit der Republik Venedig um Grenzverlauf und Schürfrechte in den Dolomiten bis hin zum Skandal um den exkommunizierten Domherrn Christian von Freiberg erlauben diese »Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues« ein differenziertes Bild vom alltäglichen Regierungshandeln des damaligen Bischofs von Brixen.

22.05.2019
Jetzt online: Acta Cusana, Band II, Lieferung 3

Ab sofort ist der Band II, Lieferung 3 (1454 Juni – 1455 Mai) auf dieser Plattform als vollständiges PDF und unter den einzelnen Nummern in der » Quellenbibliothek  abrufbar:

09.04.2019
Acta Cusana: Band II, Lieferung 5 erscheint im Mai 2019

Das fünfte Jahr der Bischofsherrschaft des Nikolaus von Kues in Brixen verlief nach außen hin vergleichsweise ruhig. Der Dauerkonflikt mit dem mächtigen Herzog Sigismund von Österreich ruhte während dessen Abwesenheit vom April 1456 bis zum Mai 1457. Die Amtsgeschäfte führten in dieser Zeit die Herzogin Eleonore von Schottland und die herzoglichen Räte. Ein Boykott der Abtei Sonnenburg, dessen von Cusanus abgesetzte Äbtissin sich nach wie vor im Kloster hielt, führte zu einer Versorgungskrise und zu fortgesetzten Klagen der Nonnen.

Streitigkeiten mit der Republik Venedig um Grenzverlauf und Schürfrechte in den Dolomiten veranlassten Cusanus in dieser Zeit zu einer umfassenden juristischen Prüfung der Besitzansprüche, die vor allem durch Heranziehen alter Urkunden abgesichert wurden. Das fortgesetzte Engagement in der Gradner-Fehde brachte den Kardinal zunehmend in wirtschaftliche Bedrängnis und Gewissensnot.

Eine Diözesansynode im Mai 1457 unternahm einen neuerlichen Anlauf für die Reform des christlichen Lebens in den Pfarreien, wurde aber vom skandalösen Eindringen des exkommunizierten Domherrn Christian von Freiberg und vom Fernbleiben des Abts von Stams überschattet. Der große Konflikt mit dem nunmehr zurückgekehrten Herzog lässt sich bereits erahnen.

Acta Cusana: Band II, Lieferung 5
1456 Juni 1 - 1457 Mai 31

Herausgegeben von Johannes Helmrath und Thomas Woelki
Acta Cusana. Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues II,5. 2019. Nach Vorarbeiten von Hermann Hallauer und Erich Meuthen. VIII, 276 Seiten.
978-3-7873-3682-1. Kartoniert

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05.04.2019
Vortrag aus den Acta Cusana in Paderborn

Thomas Woelki spricht am 26.02.2019 in Paderborn im Rahmen des Workshops „Predigt, Politik und Diskurse im späten Mittelalter“, organisiert von Prof. Dr. Malte Prietzel zum Thema „Reformpredigten des Nikolaus von Kues im Bistum Brixen (1452-1458)“.

18.12.2018
Vortrag zu den Acta Cusana in Leipzig

Thomas Woelki spricht am 09.01.2019 in Leipzig im Oberseminar von Prof. Dr. Enno Bünz zum Thema „Die Acta Cusana. Konzept und Nutzen eines Editionsprojekts“. Universität Leipzig, Geisteswissenschaftlichen Zentrum, Beethovenstraße 15, 04107, Raum 4.216, 18 Uhr c.t.

18.12.2018

 


 

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